Ein Lebenszeichen

Sonntag, 17.11.2013

Hallo malwieder.

Schockierenderweise ist es schon Ewigkeiten her seit wir uns hier gemeldet haben. Zunächst war zu wenig los um etwas zu berichten. Wir warteten bis Ende Sepetember (den 19. am Ende) auf unseren Container und lebten in unserem leeren Haus mit geliehenen Moebeln. Um es nicht ganz so langweilig werden zu lassen, schlug noch die Grippe zu. Zuerst war Leana etwas krank aber schnell wieder fit. Dann lag Alissa mehr oder weniger vier Tage flach und dann auch noch Eva.

Ansonsten war wie gesagt nicht wirklich viel los. Alissa ging fleissig zur Schule und lernt in rasender Geschwindigkeit englisch. Leana ging zu DayCare und fing an enlische mit deutschen Wörtern zu mischen. Eva und ich gingen zu neuen, alten Arbeit trafen viele alte Bekannte und eineige neue Gesichter wieder.

Am 19.9 war es dann endlich soweit: Unsere Möbel waren schon seit einer Woche in Tauranga und nun auch vom Zoll und MAF für 'gecleart' worden. Um 8.30 Uhr rollte endlich der LKW von NZ VanLines vor unsere Haustüre. Das Chaos nahm seinen Lauf. Das Problem iwar eigentlich nicht, dass wir keinen Platz hatten. Das Problem war, dass viele Dinge, die in Schwalbach in einem bestimmten Zimmer waren in Rotorua nicht ins gleiche Zimmer kommen. Irgendwann habe ich aufgegeben und einfach fast alles in die Garage verfrachten lassen. Mittags um drei war alles erledigt. Das Haus war voll mit über 400 Packstücken und die Packer abgezogen. Netterweise haben Sie noch die Betten aufgestellt.

Das war auch der Punkt, an dem plötzlich zu viel los war um noch Blogs zu schreiben. Für die nächsten vier (oder warens doch sechs) Wochen waren wir mehr oder weniger jeden Abend damit beschäftigt Kisten auszupacken und zu verstauen. Naja, eigentlich eher eine Kiste auspacken, drei Kisten verschieben, einen Schrank aufbauen, 4 andere Kisten verschieben, eine halbe Kisten in den Schrank packen, 2 Kisten verscheiben... . Am Ende hat jetzt alles einen Platz gefunden.

Wie schon mal erwähnt, teilen sich Alissa und Leana ein Schalfzimmer, der Raum im unteren Stock ist das Gästezimmer bzw. Büro. Zwischenzeitlich war ich nicht sicher, ob wir nicht einen zusätzlichen Lagerraum brauchen, aber nachdem jetzt jede Ecke unterm Haus ebenfalls mit nicht benötigten Möbelteilen vollgestopft ist, können wir uns doch ein Büro leisten - und sogar das Auto in die Garage fahren - juhuh.

Alissa hat inzwischen ihr erstes Schulvierteljahr hinter sich und ihre ersten Schulferien genossen. Zunächst war ihr nicht so recht klar warum alle Ihre Freunde so aufgeregt waren über Schulferien. Ich denke inzwischen hat Sie das Konzept begriffen :-). Wirklich essentielle Kommunikationsprobleme mit anderen Kindern scheint sie nicht mehr zu haben und Ihr erstes 'Zeugnis' sah auch nicht als als hätte Sie keine Ahnung was da so vor sich geht. Es war sehr interessant zu sehen, dass es sich dabei zwar um eine Art Beurteilung handelt bei der, zig verschiedene Dinge betrachtet werden (kann sie eine Geschichte erzählen, ein Bild darüber mahlen, Wörter dazu aufschrieben, komminiziert sie mit einzelen Kindern oder in der Gruppen, wie weit kann sie zählen, rückwärts und vorwärts...) das ganze aber schon in einer Art Skala notiert wird und etwa zehn Seiten lang ist.

Leana mischt fleissig Deutsch und Englisch wie es ihre gefällt. Die Tagesstätte hat von uns eine Liste mit deutschen Wörtern, die Leana benutzt, verlangt und sie scheint nun deren 'deutschkentnisse' gnadenlos auszunutzen: 'I want Das Da'. Tapsellig ist sie immer och und wir waren in den letzten vier Wochen zwei mal mit Platzwunden in der Notfallambulanz. Einmal mitten auf dem Kopf nachdem der Kampf mit drei Stufen verloren wurde, einmal über der Augenbraue nach einer Umarmung mit dem Schrank (die Schranktür ist auch die makellos geblieben).

Der nächste Umzug steht an

Sonntag, 25.08.2013

Jetzt sind schon fast zwei Wochen vergangen seit unserer letzten Stausmeldung. Einiges ist passiert: Wir haben ein Mietshaus gefunden (schauen uns aber immer noch um), Alissa und Leana leben sich immer besser ein, in Taupo war Winterfest und der erwartete Regen ist jetzt leider doch eingetroffen aber der Reihe nach:

Der Hausmarkt, egal ob zur Miete oder zum Kauf, ist im Winter scheinbar ziemlich am Boden, das hat sich darin gezeigt, dass wir eigentlich recht wenig 'Auswahl' hatten. Nach einer kurzen Suche hatten wir das Gefuehl uns dann doch zügig zu entscheiden zu müssen: Wir wollten auf keinen Fall am 29. ohne Bleibe da stehen, ins Hotel ziehen müssen und gar unseren Container einlagern lassen. Am Ende des Tages hatten wir die Wahl zwischen zwei 3-Schlafzimmer Häusern. Das erste erschien uns relative warm und liegt nah an der Schule. Allerdings ist das dritte Schalfzimmer ein Geschoss unter allem anderen und damit fuer uns höchstens als Büro nutzbar. Das zweite wurde vom jetzigen Kiwi-Mieter schon schon als kalt bezeichnet. Als Erklärung an Alle, die sich gerade wundern wieso ein Haus warm oder kalt sein kann: Je nach Isolation und Bauart, -weise kühlen Häuser im Winter hier mehr oder weniger schnell aus. Nachdem wir früher schon ein eher kaltes Haus am eigenen Leib erleben durften, war dieses Mal unser Augenmerk mehr auf 'Wärme'. Wir haben uns also für das erste, mehr oder weinger doppelstöckige Haus entschieden. Alissa und Leana werden sich ein Zimmer teilen, der Raum im Untergeschoss wird dann entweder Lager, Büro & Lager oder nur Büro. Wir werden sehen. Da wir seit Freitag die offiziellen Mieter sind haben wir schon angefangen eineige Sachen von unserem gemieteten Feriehaus ins Mietshaus zu transportieren. Alissa findet die rosa Türen und riesigen wandschränke jetzt schon super und plant Hasenställe für Hasen, die wir nicht haben (und so bald auch nicht haben werden). Ab Mitte nächster Woche werden wir dann im Camping Stil dort unser Lager aufschlagen, bis unser Hausrat eintrifft, der soeben in Sydney umgeladen wird.

Warum schaune wir uns immer noch Häsuer an? Der Plan ist immer noch irgendwann hier ein Eigenheim zu besitzen. Der Unterschied zwischen mieten und besitzen ist qualitativ ein sehr grosser und preislich ein eher kleiner. Deshalb ist es unser neues Hobby Sonntags in 'Open Homes' zu gehen und eine Eindruck davon zu bekommen was man für wieviel Geld bekommen kann. (Open Homes sind Häuser, die zum Verkauf stehen und, die sich jeder, auch ohne verherige Anmeldung, ansehen kann).

Leana und Alissa haben sich schon sehr gut eingelebt. Alissas Englischkenntnisse nehmen rassend zu. Sie hat bereits ein 'beste Freundin' mit der sie sich regelmässig zum Spielen nach der Schule trifft. Mit Matthew kann Sie durch mehr als nur Kichern kommunizieren, manchmal kommt sogar einer regelrechte Unterhaltung zustande. Sie lernt auch schon fleissig den neuseeländischen Akzent und versteht nicht warum wir bei Ihrer Aussprache mancher Worte manchmal schmunzeln.

Leana bleibt jetzt ohne grosses Geweine morgens in der Kita. Ihr deutsches Lieblingswort kann sie jetzt auch schon auf englisch: "No." Dass in Ihrer Kita eigentlich immer mit Fingerfarben gemalt werden kann findet sie super und ist in wahrsten Sinne des Wortes mit ganzem Körpereinsatz dabei - zum Leidwesen Ihrer Kleider :-). Was weder Leana noch Alissa wirklich vermissen ist deutsches Brot: Für die zwei geht nichts über gutes, weiches Toastbrot - natürlich ungetostet, sonst ist es ja viel zu hart und am besten ohne Kruste (das "Aussenrum" am Toastbrot :-).

Diese Wochenende war Winterfest in Taupo mit Schnee für die Kinder, Hüpfburgen, Süssigkeiten und Schlittenhunde. Die Hunde haben wir leider verpasst - bzw. wir haben dem Mittagessen höhere Priorität eingeräumt - aber dafür gab's Rumtollen im Schnee und blaue Zuckerwatte mit violetten Zuckerkristallen. Der Schnee war für Alissa wenig beeindruckend, naja da ist sie vom deutschen Winter mehr gewohnt aber die Zuckerwatte war ein Erlebniss.

 

Zurück auf Arbeit

Montag, 12.08.2013

So, jetzt sind wir seit etwas mehr als vier Wochen wieder hier und auch Eva & mich hat die harte Realität wieder eingeholt: Anfang letzter Woch war unser erster Arbeitstag - naja nicht wirklich der Erste aber trotzdem fühlt man sich zumindest ein wenige wie Der Neue. Viele von unseren alten Kollegen sind noch hier, ebenso einige der Forschungsprojekte. Die Zeit ist aber eben nicht stehen geblieben und jetzt müssen wir die letzten vier Jahre aufholen (und nochmal alle Sicherheitseinweisungen und Trainings mittmachen).

Alissa ist nach wie vor ein begeisterter Schulgänger, nicht zuletzt dank ihrer bereits geschlossenen Freundschaften. Ihr Englisch verbessert sich auch rasend und sie schimpft schon in einem Mischmasch aus deutsch und englisch mit ihrer kleinen Schwester.

Obwohl unser Ferienhaus sehr viele Annehmlichkeiten bietet und auch schon 'toasty' warm geheizt werden kann, erwarten wir unser eigenes Zeug jetzt immer mehr. Dank Internet und GPS-Tracking durften wir ja bereits erfahren, dass unser Container eine Woche später in Italien in See stach als erwartet, die gute Nachricht ist, dass er es trozdem bis zum geplanten Zeitpunkt nach Nz schaffen kann. Wo wir dann in unserem nächsten Haus das ganze Zeug unterbringen bleibt noch abzuwarten.

Schulanfang

Dienstag, 30.07.2013

Der erste Schultag ist geschafft, eigentlich sind ja schon die ersten zwei geschafft. Alissa war gestern bis zu letzten Sekunde voller Vorfreude auf Ihren Schulanfang und die selbstgebastelte Schultüte, vollgestopft mit Geschenken und Suessigkeiten, war natürlich auch seeeeehr willkommen. Da Schultüten in NZ etwas volkommen unbekanntest sind und wir nicht wollten, dass Alissa gleich am ersten Tag mehr als nötig auffällt, durfte Sie Ihre Schultüte am Morgen auspacken, dann mit zur Schule für Fotos nehmen und ging dann ohne in die Klasse.

Der erste Schultag fing im Schulbüro an, wo wir uns anmeldeten bzw. mitteilten, dass wir da sind. Nach etwa 2 Minuten Konversation ging es auch schon los in Richtung Raum 8 (die Klassen werden hier nach ihren Klassenzimmern benannt). Dort wurden wir von zwei (und etwas später drei) Lehrerinnen in Empfang genommen und erst mal informiert, wie der erste Tag ablaufen wird, wann Alissa normalerweise im Raum sein sollte, abgeholt werden kann und wo sie Ihre Tasche aufbewahren kann. Alissa war eine von 9 neuen Kindern in dieser Klasse an diesem Morgen. Kurz vor neun hieß es dann Abschied nehmen und Sie ihrem Schicksal zu überlassen. Sie schien zwar etwas verunsichert was jetzt genau passieren wird, vergoss aber keine Träne. Der erste Tag war für Eva doch deutlich schwerer als für Alissa.

Raum 8

Um halb drei waren wir dann wieder vor Raum 8 um Alissa abzuholen. Zugegebenermassen mit gemischten Gefühlen in welchem Zustand wir unsere Grosse antreffen würden. Alle Bedenken waren unbegründet. Kurz vor drei tauchte die Klasse zusammen auf (die Türen zum Klassenzimmer führen direkt ins Freie, d.h. wenn die Klasse z.B. in die Turnhalle geht, laufen alle über den Schulhof. vor der tür befinden sich einige Bänkchen, auf denen die Kinder Mittag essen und später die Eltern warten um die Kids in Empfang zu nehmen.). Alissa war bester Laune! Das hatte wahrscheinlich damit zu tun, dass sie von einer Lehrerin beglietet wurde, die fließend deutsch spricht. Dennoch hat Alissa uns nachher erklärt, dass sie schon eine Freundin hätte (Name unbekannt) und ein neues englisches Wort gelernt hat: Holiday :-).

Züren zu Klassenzmmern (bzw. die Aussicht aus Raum 8)

Der zweite Schultag verlief ähnlich. Ankunft um 8.15 Uhr, Konversation mit den Lehrerinnen, da wir ein Hausaufgaben Buch hatten, aber nicht so recht wussten, wie die Lesehausaufgabe zu machen ist. Als gute deutsche Eltern natürlich ein Unding, dass Hausaufgaben nicht erledigt sind :-). Es stellte sich heraus, dass Alissa noch keine Leseaufgabe hatte. Leseaufgabe ist auch übertrieben: Papa (oder Mama) ließt und Alissa erzählt was sie auf den Bildern sieht. Ansonsten verlief der zweite Tag ähnlich, und auch ähnlich positiv, wie der erste. Dieses mal endete er mit Hausaufgaben und mit (mindestens) zwei neuen Wörtern und 'Sit on your bottom'. :-)

Leana gewöhnt sich weiterhin in die Kita ein, heute war der Fotograf da um Gruppenfotos zu machen und deshalb blieb Leana schon mal 2 Stunden ohne Mama da und hatte auch MIttagessen vor Ort.

Ein Wintertag

Samstag, 27.07.2013

Heute war mal wieder so ein ganz normaler Samstag (Ironie). Nachdem wir uns zum Waffelfruehstueck bei den Parkers getroffen hatten, beschloss Steve heite sein Boot flott zu machen und lud uns zu einer kleinen Segeltour auf Lake Rotoiti ein. Der Wind war zwar recht kuehl, aber in den Buchten war es dank blauem Himmel und Sonnenschein sehr angenehm. Besonders natuerlich am Hot Water Beach, den wir ansteuerten. Ein bischen in den Sand gegraben und schon hatten wir unseren eigenen privaten Thermalpool am Sandstrand inmitten von Landschaft.  

Alissa im selbstgegrabenen Hot Pool

Luminite

Freitag, 26.07.2013

Heute abend stand in Rotorua das grosse Finale des "Fire & Ice" an: Luminte. EIne Laternen / Licht Show mit allem was sonst noch dazu gehört. Das Fire Element stellten zwei Heissluft Ballons dar, die zwar nicht geflogen (gefahren) -da es ja Nacht war- aber zur Show immer wieder angefeuert wurden.

Fast schon Faschings Feeling kam bei der musikalischen Darbietung auf. Eine Guggenmusik-artige Gruppe heizte, unterstütz von LIchteffekten noch ein.

Ansonsten zählt Alissa bereits die Nächte bis zum Schulanfang. Wollen wir hoffen, dass diese positive Stimmung bestehen bleibt.

Riesige Zuglaterne im Luminite im Government Garden Riese Zugleterne im Luminite im Government Garden.

Urlaub

Freitag, 26.07.2013

Urlaub - Eigenltich sind diese Wochen in NZ für uns Urlaub und nach Reisestress, Organisation und Autosuche(n) sind diese Tage wirklich ein bisschen wie Urlaub. Naja, ganz so ruhig lassen wir es nicht angehen aber danke 'Local-Discounts' gönnen wir uns dann doch die ein oder andere Touristenattraktion. Diese Woche waren wir mit den Mädels das erste mal in den Hot-Pools (baden im Thermalwasser-Schwimmbad). Sie fanden es super - naja zumindest im 37°C Pool, der 40°C war Alissa zu heiss und Leanas Gesichtsausdrücke und die pustenden Gesten, die sie machten lassen schliessen, dass Sie ähnlich fühlte. Im Freien im Winter inmitten von Landschaft zu schwimmne ist natürlich schon was anderes wie im Rebstockbad in Frankfurt.

Die Wohnungssuche nimmt solangsam Schwung auf. Nachdem ich bei mehreren Agenturen vorstellig wurde um Bewerbungsformulare für Wohnungen auzufüllen, haben wir jetzt schon einige besichtigt. Das letzte Haus erschien ganz nett. Sicherlich einigermassen heizbar, aber leider war das dritte Schlafzimmer im Untergeschoss - naja für den Übergang wäre das machbar - mal sehen was noch alles verfügbar ist die nächsten Tage.

Ansonsten nutzen wir die Zeit Freunde aus den alten Tagen zu besuchen (was öfters in Einladungen zum Abendessen endet). Alissa überwindet nach wie vor jede Sprachbarriere zu anderen Kindern irgendwie mit viel lautem Lachen und Gerenne bzw. Gehüpfe auf Tromplins.

Gestern ging es nach Wai-o-tapu um den Mädels mal richtige heisse Quellen und Matsch zu zeigen und um uns einen Spaziergang zu gönnen. Ich denke diese Bild zeigt die Gefühlslage im duftended Dampf :-).

Leana hat diese Woche ihre Eingewöhnung in der Kindertagesstätte angefangen. Am zweiten Tag wurde Eva relativ zügig von den Erzieherinnen zum Kaffeetrinken geschickt (incl. Gutschein für einen Kaffee im Cafe nebenan). Das Mama einfach so geht war natürlich nicht so amusant aber Leana schien durch ein zweites Frühstück wieder etwas 'entspannter' zu werden. Dass auc die kleinen Kinder dort ihre Banenenstück in selbst schälen war allerdings wohl unerwartet für sie und sie hat schnell gelernt, dass Bananenschaale nicht schmeckt.

Wochende 1

Montag, 22.07.2013

Oder: Plötzlicher Familienzuwachs

An unserem ersten wirklichen Wochenden zurück in Rotorua hatten wir eigentlich keine grossen Pläne. Endlich waren wir nicht jetleg, Klimawechsel etc. geplagt, wie am Wochenende zuvor. Unser neuer fahrbarer Untersatz war beschafft und deshalb war keine Tour-de-Authändller mehr nötig, mit der Haussuche haben wir noch etwas Zeit. Da wir allerdings immer im Hinterkopf hatten, das es mit zwei Kids in zwei unteschiedlichen 'Einrichtunge' (Schule/kita) es mit einem zweiten Auto einfacher wäre, fuhren wir Samstags am allwöchentlichen Gebrauchwagenmakt in Rotorua vorbei.

Da stand er: NIssan Sunny, mit Anhängerkupplung (wichtig :-) ), guter Preis, eingefahren (275t k :-), guter Preis. Eine kurze Probefahrt, Preisdiskussion, Fahrt zur Bank, Fahrt zur Post und keine 45 Minuten später hatten wir ein zweites Auto erstanden. Mit Alissas Hilfe habe ich neue Sitzbezüge ausgesicht (mit violetten Blumen drauf anstatt meinen vorgeschlagenen roten Drachen). Das weitere Wochenden war ich also damit beschäftigt dem alten Sunny neues Leben einzuhauchen: Sitzbezüge, Fussmatten, Putzen, Scheiben putzen, Radio neuverkabeln, dass das nichtfunktionierende Radio doch funktioniert, Innenlich Birne getauscht, dass das nicht funktionierende Licht wieder funktioniert und neue Wischer drauf. Schon haben wir ein i.O. Zweitwagen.

 

Die Mädels haben sich am Sonntag in der Zwischenzeit mit Kate, Matthew und Daniel vergnügt. inkl. Indoor-Picknick nachdem wir Samstags ein kleines BBQ auf unserer Terrasse hatten.

Obwohl die  Nächte kühl sind, sind sie bei weitem nicht so kalt wie wir sie in Erinnerung haben. Vielleicht liegt das an unserer Heat Pump die schnell das ganze Haus aufwärmt. Acuh der befürchtete grosse Regen ist noch nicht eingetroffen. :-)

 

Woche 1

Freitag, 19.07.2013
Hallo. Jetzt sind wir bereits eine Woche zurueck in Rotorua und es ist Zeit fuer ein Update:
Bei unserer abendlichen Ankunft in Auckland wurde uns mitgeteilt, dass es drei unserer Gepaeckstuecke es nicht in Sydney ins Flugzeug geschafft hatten. Die spannende Frage war zunaechst welche. Zum Glueck hielt sich der Schaden in Grenzen. Ein Koffer, Leanas Kinderwagen und Alissas Autositz haben es nicht geschafft. Auf den Koffer konnten wir einen Tag verzichten, ebenso auf den Kinderwagen. Da Alissa schon 5 ist darf sie, wenn kein Autositz vorhanden ist so auf dem Ruecksitz mitfahren. Sicher keine Dauerloesung aber gut genug um vom Flughafen ins Ferienhaus zu kommen.
Der Flug von Aucklandnach Rotorua war mal wieder fliegen pur. Dank der Unterstuetzung von Steve, Daniel und Matthew konnten wir unser uebriges Gepaeck in Rotorua zuegig in zwei Autos verladen und waren auf dem Weg in richtige Betten.

Unser Heim fuer die ersten sechs Wochen war vorbereitet und unser Vermieter vor Ort. Dank einer Heatpump (Waermepumpe) und eines Umluftsystems im Haus hatten und haben wir es auch in den Winternaechten mollig war (da waren wir schon schlechter dran).

Natuerlich waren die ersten zwei Naechte relativ zuegig vorbei. Die Maedels haben um halb vier beschlossen, dass jetzt genug geschlafen war. Das hatte sich allerrdings am 3. Tag schon bis 7 verschoben und die naechsten Tage wurden wir mit Schlaf von 8 Uhr abends bis 9 Uhr morgens verwoehnt !!! Bevor jetzt einige neidisch werden: Auch das scheint sich jetzt zu legen. Heute morgen hiess es um halb sieben schon wieder Mamaaaaa!

Tag 1 war zunaechst die Schulanmeldung von Alissa angesagt. Sie war natuerlich sehr aufgeregt ihr zukuenftige Schule auch mal von Innen zu sehen. Nachdem wir einige Formulare ausgefuellt hatten wurden wir von einer Lehrerin der Junior Klasse durch die Schule gefuehrt. Der erste Eindruck war super. Natuerlich ist alles etwas anders als man es aus Dtl. kennt aber es erschien sehr net und freundlich und was wirklich abgeht werden wird dann nach den Winterferien sehen.

Der naechste Tagesordnungspunkt war unsere Bank aufzusuchen und unsere NZ "EC-Karte" abzuholen was anstansdlos funktioniert hat.
Das kann man von der Autosuche zunaechst nicht sagen. Unser Ziel war es zum Anfang zumindest ein Auto zu kaufen: Entweder alt und billig, als Zweitwagen oder etwas neueres zu akzeptablem Preis mit mehr Platz. Es hat sich schnell gezeigt, dass die alten undbilligen Autos zur Zeit ausverkauft scheinen und neuere entweder uns entweder zu alt oder zu teuer (oder Raucherautos) waren. Autosuche war das Thema fuer die naechsten Tage aber nach einem Trip nach Auckland, zwei nach Tauranga und mehreren Rundfahrten in Rotorua haben wir heute dann doch einen Mazda MPV (7-Sitzer) erstanden. Details und Bilder folgen.

Was sonst noch war: Da zur Zeit Schulferien sind haben wir das genutzt um uns schon einige Male mit Kate, Steve, Matthew und Daniel zu treffen. Alissa findet es super mit den Jungs zu spielen. Eine Sprachbarriere scheint es nicht zu geben. Jeder redet einfach auf den anderen ein und wenn gar nichts mehr geht wird einfach durch die Gegend gerannt. Am Samstag waren wir in Rotorua Schlittschuh laufen. Fuer vier Wochen steht hier eine Schlittschuh Bahn, die zu unserer Uberraschung trotz saftigem Preis sehr gut besucht war

FORTSETZUNG FOLGT

Reisefieber

Freitag, 12.07.2013
So, der Tag der Abreise ist gekommen. Sollte die Muedigkeit mich nicht uebermannen versuche ich schon fuer die eigene Erinnerung die Schritte festzuhalten:

13.45 Uhr:Um elf Gepaeckstuecke und 130kg leichter sitzen wir nach McD Mittagessen jetzt im Transitbereich des Frankfurter Flughafen. Soweit so gut. Jetzt hoffe ich nur dass sich unser Vermieter noch mit dem Code fuers Haus meldet (bzw ich die Moeglichkeit habe meine emails zu checken

23.55 Uhr Dubai. Gelandet beide Kinder haben das super gemacht. Leana war die letzten zwei stunden top fit und hat Geschichten erzarhlt. Achso: Aussentemperatur gerade 40C.

11.00 Uhr an Bord Ek412 auf dem Rollfeld in Dubai: Dank Vorzugs Boarding sitzen wir entspannt auf unseren Plaetzten in Reihe 60. Da die A380 von vorne oben durchgezaehlt wird ist das sogar die 8. Reihe von der Tuer.

07.25 Uhr australischer Zeit: Mit knapp zwei Stunden Verspaetung landen wir jetzt hoffentlich bald in Sydney. Die Maedels sind fertig und naturlich genau vor 5 Minuten eingeschlafen. Spannend wird es jetzt ob wir trotz der Verspaetung unseren geplanten Anschluss erreichen. Selbst wenn wir es schaffen glaube ich nicht, dass es das Gepaeckt schafft.

Nachtrag: Wir haben den Anschluss geschafft! Einmal im Laufschritt durch den Flughafen und wir waren im letzten Bus zur Maschine. Ein ganz grosses Lob geht an Alissa, die super mitgerannt ist.
Immerhin hat das meiste des Gepaecks es ebenfalls in den Flieger geschafft. 7 von 10 Stuecken kamen in Auckland an. Auf den Autositz fuer Alissa und den Kinderwagen koennen wir zunaechst eh verzichten.

Um 18.30 NZ Zeit sind wird dann in unserem Heim fuer die naechsten sechs Wochen angekommen.
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